Fiktion – Literatur

Harald Karlström kam 1928 zu der Erkenntnis, dass Christopher Marlowe sich nicht als fiktive Figur eigne.

"Wenn wir uns zuletzt mit der Frage beschäftigen, ob Marlowe eine passende Gestalt für ein Drama ist, muss man dieses bezweifeln. Weil wenig von Marlowes äusserem Schicksale überliefert worden ist, kann er auf der Bühne schwer lebendig gemacht werden. Um von dem Publikum verstanden zu werden, muss sein Leben in grösseren Zügen bekannt sein, […]."1

Das hält seit über 200 Jahren die Leute nicht davon ab, Marlowe in allen möglichen Literaturgattungen auftreten zu lassen. Den Anfang machte Ludwig Tieck.

Dichterleben

In der deutschen2 Romantik hatte William Shakespeare einen besonderes Stellenwert. Er war nicht nur ein beliebter Forschungsgegenstand, sondern auch Identifikationsfigur und gewichtiges Argument gegen Vertreter anderer literarischer Strömungen oder Ansichten. Nicht unbegründet tauchte in dieser Periode der Begriff "Shakespeareo-Manie" auf. Ludwig Tiecks Verbindung zu Shakespeare beschränkt sich für die meisten auf die sogenannte Schlegel-Tieck-Übersetzung der Dramen.3 Seine Auseinandersetzung mit dem elisabethanischen Theater ging weit darüber hinaus. Tieck bracht bis dato gänzlich unbekannte Stücke aus England mit, beschäftigte sich mit dem Bühnenbau sowie der Aufführungspraxis und ließ Shakespeare wiederholt in seinen eigenen Werken auftreten. Eines davon ist die Novelle Dichterleben von 1825.

Die Handlung spielt im London des Jahres 1593, wo Robert Greene und Christopher Marlowe in einem Gasthaus einen Fremden treffen, den sie für einen Schreiber halten. Hinzukommt der Squire Wallborn mit seinem Pagen. Es beginnt ein Gespräch, währenddessen sich der Fremde zwar sehr zurückhält, es aber trotzdem zu einem Disput mit Marlowe kommt, der dessen Aussagen als dilettantisch abwertet. Dann überredet er Greene und den Schreiber ihn zu dem Chiromanten Martiano zu begleiten. Der prophezeit Greene großes Unglück, Marlowe baldigen Tod und dem Unbekannten Erfolg sowie immerwährenden Nachruhm. Selbstverständlich trifft das alles in kürzester Zeit auch ein. Greene, der sich gerade mit seiner Frau versöhnt hat, betrügt sie erneut und gerät deshalb in arge Gewissensnöte. Marlowe wohnte zufällig einer Aufführung von Romeo und Julia bei, die ihm vor Augen führte, dass der ihm unbekannte Shakespeare über weitaus mehr Talent verfügt als er selbst. Der Schreiber entpuppt sich als Shakespeare und das Verhängnis nimmt seinen Lauf. Greene stirbt an Selbstvorwürfen. Marlowe sucht seine ehemalige Geliebte auf, findet aber beim Streit mit ihrem neuen Liebhaber den Tod. Shakespeare erlebt ihn noch in seinen letzten Atemzügen und betrauert das Dahinscheiden des von ihm so bewunderten Künstlers.

Tiecks Marlowe ist voreingenommen, ungeduldig, überheblich herausfordernd und hat für Shakespeares Meinung nichts über. Äußerungen, die gegen den so verehrten Dichter sprechen, werden allesamt Marlowe in den Mund gelegt. Shakespeare hingegen ist höflich, zurückhaltend, bescheiden, edel – kurzum so wie Tieck ihn haben wollte.4 Wobei diese verklärte Vorstellung nicht nur dem Wunschdenken, sondern auch Tiecks Lesart der shakespeareschen Werke entsprang. Dass Marlowe ausgerechnet nach einer Aufführung von Romeo und Julia an sich zweifelt und Shakespeares Genie erkennt, ist wohl nur aus Sicht der Romantiker nachvollziehbar. Doch nicht bloß charakterlich sind die Dramatiker sich hier uneins. Shakespeare verkörpert die Romantik und der Dichterkollege wird zu seinem Gegenpol. Marlowe entpuppt sich "als ein aus einer Art prophetischen Wahnsinns dichtendes Sturm-und-Dranggenie, dem der Humor versagt ist."5 Er ist die Naturbegabung, die statt aus der Kunst aus der Eingebung schöpft und Anschauungen vertritt, die für die Romantiker obsolet waren.

Was dem Dichterleben folgte

Die Begeisterung für Shakespeare ließ ihn zur Inspiration für viele, meist gänzlich unbegabte Literaten oder solche, die sich dafür hielten, werden. Stellvertretend für die große Anzahl unrühmlicher Werke sei das mit dem klangvollsten Titel erwähnt: Adolf Reichs Der Schwan von Avon oder Shakespeares Rosen und Dornen (1864). Das blieb Marlowe im deutschsprachigen Raum fast gänzlich erspart. Trotz der weitverbreiteten Shakespeareo-Manie fand der tiecksche Marlowe aber seine Bewunderer, wie etwa Adelaide Reinhold, die am 19. Juni 1829 an Ludwig Tieck über seine Novelle schrieb:

"Wie herrlich zeichnen Sie den Kampf der wilden chaotischen Kraft mit dem menschlichen, den Kampf der Götter mit den Titanen, wie lernen wir Ihren Dichter lieben und bewundern, wie trifft er so wahr und so entschieden immer das Rechte, und doch können wir dabey auch dem Titanen Marlowe unsre Liebe und Bewundrung nicht versagen, ja er reißt sie gewissermaaßen noch mehr an sich, als Shakespear, den Sie mehr als die ruhige Critik auftreten lassen, er erobert unsre Zuneigung wie der Handelnde es immer thut, während der andre sie von Rechtswegen gewinnt. Ich finde in dieser Novelle den Stoff zu einem Trauerspiele, welches Sie Marlowe nennen könnten, und über welches ich Göthe’s Motto schreiben möchte: „Auch ohne Parz’ und Fatum spricht mein Mund, ging Agamemnon, ging Achill zu Grund,“ und dem es nur noch an Handlung fehlte, denn den ganzen innern Gehalt eines Trauerspiels, die Gedanken, welche sich unter einander verklagen und nicht aufs Reine kommen können, ja es ihrer Grundanlage nach vielleicht nie können, hat Ihre Novelle schon. Es ist eine Göttergestalt dieser Marlowe, der an nichts als an sich selbst hätte zu Grunde zu gehen können."6

1836 wurde Reinholds Vorschlag Wirklichkeit. Karl Johann Braun von Braunthal übernahm für sein Drama Shakespeare7 wörtlich Dialoge aus dem Dichterleben. Das vieraktige Drama Christoph Marlow von Ernst von Wildenbruch erlebte seine Uraufführung am 6. Mai 1884 in Hannover, ohne den gewünschten Erfolg zu erzielen. Der Erstaufführung in Berlin am 14. Dezember desselben Jahres folgte großer Applaus, dem sich Theodor Fontane in seiner Kritik nur bedingt anschließen konnte.8 Seither dürfte Marlowe nur noch zweimal eine deutsche Bühne betreten haben. 1953 erschien das Drama Christopher Marlowe’s Ende, für das Marcel Gero im Jahr darauf den Welti-Preis erhielt. Am 14. Juli 2010 hatte Marlowe. Mörder. Shakespeare von Axel Hinz in Koblenz Premiere.

Marlowes erdichtetes Leben

In England verhielt es sich ganz anders. Als literarische Gestalt trat Marlowe dort erstmals 1837 in dem Lesedrama The Death of Marlowe von Richard Henry Horne in Erscheinung.

Marlowe liebt die Kurtisane Cecilia. Obwohl seine Freunde Heywood und Middleton ihn über den wahren Charakter der Frau aufklären und sie selbst keinen Wert auf bedingungslose Zuneigung legt, kann Marlowe nicht von ihr lassen. Es kommt zum Kampf mit Cecilias Zuhälter, der Marlowe ersticht.

Hornes Marlowe ist ein Prototyp der Romantik: Schwärmerisch, schwach, melancholisch, in seiner idealisierten Leidenschaft gefangen und nur dem Augenblick verhaftet. Auf seine Angebetet projiziert er Wünsche und Illusionen, denen sie nie gerecht werden kann oder will. Leigh Hunt, dem das Drama auch gewidmet ist, war damals einer der Ersten in England, für die Marlowe ein romantischer Rebell war. Dann folgte eine lange Zeit des literarischen Schweigens. Erst als die englische Begeisterung für Marlowe ungeahnte Ausmaße annahm, entdeckten die Dramatiker ihn für sich. W. L. Courtneys Kit Marlowe’s Dead wurde 1890 in London gezeigt und acht Jahre später von Herbert Bedford sogar vertont.9 Es folgte Josephine Preston Peabodys Marlowe (1901), Clemence Danes Will Shakespeare (1921), Ernest Miltons Christopher Marlowe (1924) und C. E. Lawrence The Reckoning (1939). Keines dieser Werke hinterließ einen bleibenden Eindruck. Wilbur G. Zeiglers It was Marlowe von 1895 war Marlowes erste Bekanntschaft mit der englischen Belletristik. Außerdem war es die erste – wohlgemerkt fiktionale – Präsentation der Idee, Marlowe hätte Shakespeares Dramen verfasst. Seit den 1970er Jahren waren es vorrangig Romane, in denen Marlowe auftrat. 1992 leitete Peter Whelan mit Drama The School of Night eine Marlowe-Renaissance für die Bühne ein. Wenngleich das Theater in der Beschäftigung mit Marlowe weniger produktiv ist als die Belletristik, haben die Vertreter beider Gattungen gemeinsam, dass sie

"[…] in the spirit of Genet, portray the homosexual outsider, challenger of convention, and opponent of a dehumanizing orthodoxy – a champion whom all who feel rebellious can applaud. In doing so, these authors probably wrest history to suit their own ends by portraying the Elizabethan backstage world as a hotbed of sexual laissez-faire and experimental lifestyles."10

Marlowe für die Ohren

Von allen Dramen Marlowes existiert zumindest eine Hörspielversion in Englisch. In deutscher Sprache gibt es nur Bernhard Klaus Tragelehns Hörspiel von The Massacre at Paris.

Der US-Sender WNYC strahlte in der Reihe Human Adventure am 11. Oktober 1950 eine dreißigminütige Episode über Christopher Marlowe aus.
Im Dezember 1993 sendete die BBC in vier Folgen Ged Parsons The Christopher Marlowe Mysteries. Erst 2010 widmete sich der Sender erneut Marlowe mit Michael Butts The Killing.
Vermutlich versteht Charles Nicholl sein Werk The Reckoning nicht als Fiktion. Dennoch wurde es von Mike Walker dramatisiert und ging in dieser Form im Mai 2022 ebenfalls bei der BBC auf Sendung.

Auf DeutschlandRadio Berlin lief 2003 Ulrich Lands Marlowe’s Drama. Erfrischend daran war vor allem die Darstellung Shakespeares als eingebildeter, ausbeuterischer, untalentierter, anmaßender Halsabschneider, dem gegenüber alle anderen Figuren regelrecht sympathisch wirken. Eine Hörspielversion gibt es außerdem von Dieter Kühns Roman Geheimagent Marlowe: Roman eines Mordes.

Christopher Marlowe als fiktive Gestalt – Eine Liste

Elisabeth Riba listete bis 2007 die fiktionalen Darstellungen Marlowes im englischsprachigen Raum auf. Leider kann diese Website nur mehr archivarisch abgerufen werden. Ich habe mich daher beginnend mit Tiecks Dichterleben an einer eigenen Liste versucht. Als ich noch jung und idealistisch war (also vor sehr langer Zeit), hatte ich tatsächlich den Ehrgeiz all diese Werke zu lesen. Einige Dramen später war er merklich geschrumpft. Ich wechselte zur Belletristik (Wär ich doch nur bei den Dramen geblieben!). Nach A Dead Man in Deptford und Tamburlaine must die schwor ich mir, nie wieder irgendein Buch aufzuschlagen, in dem Marlowe als fiktiver Charakter vorkommt. Das Leben ist einfach zu kurz, um es mit der derlei Lektüre zu verschwenden. Falls also jemand auf eine ausführliche Besprechung oder Leseempfehlungen gehofft hat, muss ich ihn enttäuschen. Obwohl sich diese Liste auf die englisch- und deutschsprachige Literatur beschränkt, ist sie garantiert nicht vollständig. Ziemlich sicher gibt es noch Epen, Gedichtbände, Malbücher, etc., die von Marlowe handeln. Ich bin für jeden Hinweis auf einen Titel, den ich vergessen habe, sehr dankbar. Meinen Schwur habe ich übrigens erst 2021 gebrochen, als ich die All Souls-Trilogie las, weil ich mir von einer Historikerin einen fundierteren Umgang mit der Materie erwartet hatte. Vermutlich war das bei einem Roman über Hexen, Vampire und Zeitreisen etwas hochgegriffen, aber in einem hat Deborah Harkness absolut recht: Christopher Marlowe ist ein Dämon, denn es gibt zumindest einen Menschen, der von ihm besessen ist.

Titel Autor Jahr Serie Folge Gattung Anmerkung
To Ride in Triumph Douglas Abel 1988 Drama
Death of a Noverint William Bankier 1992 Kurzgeschichte
The Marlowe Papers Ros Barber 2012 Versnovelle Die Autorin brachte es 2016 auch als Drama heraus. Wirklich verblüffend ist, dass die Novelle der Hauptbestandteil ihrer Dissertation an der University of Sussex ist.
The School of Night Louis Bayard 2010 Roman
Whiskey and Water: A Novel of the Promethean Age Elizabeth Bear 2007 The Promethean Age 2 Roman
Ink and Steel: A Novel of the Promethean Age Elizabeth Bear 2008 The Promethean Age 3 Roman
Hell and Earth: A Novel of the Promethean Age Elizabeth Bear 2008 The Promethean Age 4 Roman
This Tragic Glass Elizabeth Bear 2004 Kurzgeschichte erschien in Sci Fiction, 07.04.2004
History Play: The Lives and Afterlife of Christopher Marlowe Rodney Bolt 2005 Roman
Shakespeare Karl Johann Braun von Braunthal 1836 Drama Dramatisierung von Tiecks Dichterleben.
A Dead Man in Deptford Anthony Burgess 1993 Roman
Christoferus or Tom Kyd’s revenge Robin Chapman 1993 Roman
A Plague of Angels P. F. Chisholm 1998 Sir Robert Carey Mystery 4 Roman
The Slicing Edge of Death Judith Cook 1994 Roman
Kit Marlowe’s Death W. L. Courtney 1890 Drama Wurde 1898 von Herbert Bedford vertont.
The Players. A Novel of the Young Shakespeare Stephanie Cowell 1997 Roman
Nicholas Cooke. Actor; Soldier; Physician; Priest Stephanie Cowell 1993 Roman
Will Shakespeare Clemence Dane 1921 Drama
To be a King Robert DeMaria 1976 Roman
A Prisoner in Malta: A Christopher Marlowe Mystery Philip DePoy 2016 Roman
Who killed Kit Marlowe?: A Tudor Mystery Terry Deary 1997 Kinderbuch
Das dramatische Leben des Christopher M Felix Demant-Eue 2015 Roman
Black Swan Farrukh Dhondy 1992 Roman
A Tip for the Hangman Allison Epstein 2021 Roman
The Scholars of Night John M. Ford 1988 Roman
The Player’s Boy Antonia orest 2006 Kinderbuch
Men of Good Fortune Neil Gaiman 1990 Sandman Band 2. Heft 13 Comic
Entered From The Sun: The Murder Of Marlowe George Palmer Garrett 1990 The Elizabethan Trilogy 3 Roman
Christopher Marlowes Ende Marcel Gero 1953 Drama
Strange Devices of the Sun and Moon Lisa Goldstein 1993 Roman
The Dirty Duck Martha Grimes 1984 Roman
Kit Marlowe David Grimm 2000 Drama
This Marlowe Michelle Butler Halett 2016 Roman
Shadow of Night Deborah Harkness 2012 All Souls 2 Roman
Marlowe. Mörder. Shakespeare Axel Hinz 2010 Drama
The Death of Marlowe Richard Henry Horne 1837 Drama
Der Spitzel Andreas Höfele 1998 Roman
Geheimagent Marlowe: Roman eines Mordes Dieter Kühn 2007 Roman Das gibt es auch als Hörspiel.
Messerwetzen im Team Shakespeare. Historischer Englandkrimi mit Rezepten Ulrich Land 2014 Roman
Marlowe’s Drama Ulrich Land 2003 Hörspiel
The Empire of Glass Andy Lane 1995 Virgin Missing Adventures 16 Roman zählt zum Dr. Who-Universum
Kiss Me Forever Rosemary Laurey 2000 Forever Vampire 1 Roman
The Reckoning C. E. Lawrence 1937 Drama
One Dagger For Two Philip Lindsay 1932 Roman
Enter a Spy: The Double Life of Christopher Marlowe Herbert Lom 1978 Roman
Icarus Flying: The tragical story of Christopher Marlowe Liam Maguire 1993 Roman
Murdering Marlowe Charles Marowitz 2002 Drama
Kit Marlowe: A play in one act Austin Melford 1930 Drama
Christopher Marlowe Ernest Milton 1924 Drama
Надгробье Кристофера Марло Jurij Nagibin 1973 Novelle
Marlowe Josephine Preston Peabody 1901 Drama
Shakespeares "Doctor Faustus". Der Tod des Christopher Marlowe Vladimír Ragala 2014 Roman
The Marlowe Conspiracy M.G. Scarsbrook 2010 Roman
The Armor of Light Melissa Scott; Lisa A. Barnett 1988 Roman
The Intelligencer Leslie Silbert 2004 Roman
The Rise and Fall of D.O.D.O. Neal Stephenson; Nicole Galland 2017 Roman
Das falsche Gesicht oder Marlowe ist Shakespeare Gerald Szyszkowitz 2015 Roman
Marlowe und die Geliebte von Lope de Vega Gerald Szyszkowitz 2016 Roman
Marlowes Romeo und Julia auf Kreta Gerald Szyszkowitz 2017 Roman
Dichterleben Ludwig Tieck 1825 Novelle
Dark Entry M. J. Trow 2011 Kit Marlowe 1 Roman
Silent Court M. J. Trow 2011 Kit Marlowe 2 Roman
Witch Hammer M. J. Trow 2012 Kit Marlowe 3 Roman
Scorpions’s Nest M. J. Trow 2012 Kit Marlowe 4 Roman
Crimson Rose M. J. Trow 2013 Kit Marlowe 5 Roman
Traitor’s Storm M. J. Trow 2014 Kit Marlowe 6 Roman
Secret World M. J. Trow 2015 Kit Marlowe 7 Roman
Eleventh Hour M. J. Trow 2017 Kit Marlowe 8 Roman
Queen’s Progress M. J. Trow 2018 Kit Marlowe 9 Roman
Black Death M. J. Trow 2019 Kit Marlowe 10 Roman
Ruled Britannia Harry Turtledove 2002 Roman
Heart Of Whitenesse Howard Waldrop 1997 Kurzgeschichte
The School Of Night Alan Wall 2001 Roman
Tamburlaine Must Die Louise Welsh 2004 Roman Kenny Miller machte 2007 daraus ein Theaterstück.
The School of Night Peter Whelan 1992 Drama
The Shadow of the Earth: An Historical Novel Based on the Life of Christopher Marlowe Lee Wichelns 1988 Roman
Christoph Marlow Ernst von Wildenbruch 1884 Drama
Winter’s Tale Connie Willis 1994 Kurzgeschichte
It was Marlowe Wilbur G. Zeigler 1895 Roman

Braunthal, Karl Johann Braun von. 1836. Shakspeare: Drama in drei Akten: Nach Ludwig Tiecks Novelle Dichterleben. Wien: A. Pichler.
Eichler, Albert. 1922. “Zur Quellengeschichte und Technik von l. Tiecks Shakespeare-Novellen.” Englische Studien 56: 254–80.
Fontane, Theodor. 1969. Werke, Schriften und Briefe. 2. Auflage. Vol. 2. München: Carl Hanser.
Harte, Christine. 1997. Ludwig Tiecks historische Romane: Untersuchungen zur Entwicklung seiner Erzählkunst. Vol. 12. Narratio. Bern: Lang.
Holtei, Karl von, ed. 1864. Briefe an Ludwig Tieck. Vol. 3. Breslau: Eduard Trewendt.
Larson, Kenneth E. 1987. “The Origins of the "Schlegel-Tieck" Shakespeare in the 1820s.” German Quarterly 60: 19–37. https://doi.org/10.2307/407156.

  1. Karlström (1928), 148↩︎
  2. Falls nicht anders angegeben, bedeutet "deutsch" immer "deutschsprachig".↩︎
  3. Ludwig Tieck war nur für 3% der Übersetzungen verantwortlich, der Rest entfiel auf August Wilhelm Schlegel, Wolf Baudissin und Tiecks Tochter Dorothea. Tieck selbst hatte die alleinige Übersetzungstätigkeit abseits von Schlegel nie behauptet. Dorothea Tieck und Baudessin wiederum war nicht daran gelegen, ihre Mitarbeit publik zu machen. Der Verleger Carl Reimer vermarktete die Gesamtübersetzung mit den zugkräftigen Namen Schlegel-Tieck und als solche ist sie heute noch bekannt. (Larson 1987)↩︎
  4. Harte (1997)↩︎
  5. Eichler (1922), 274↩︎
  6. Holtei (1864), 125↩︎
  7. Braunthal (1836)↩︎
  8. Fontane (1969)↩︎
  9. Potter (2000)↩︎
  10. Tucker (1995), 121↩︎

Aktualisiert am 25.07.2022

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