Henry Plantagenet, Earl von Leicester

Henry Plantagenet, Earl von Leicester (* um 1280, † 22. September 1345), war ein Sohn von Edmund Crouchback, dem Bruder Edwards I., und Blanche d’Artois. Der Earl von Lancaster war sein älterer Bruder. Henry unterstützte die Adelsopposition und war möglicherweise in die Ermordung Gavestons verwickelt. Als sich Lancaster und Edward II. bekriegten, hielt er sich in Frankreich auf. Damit konnte er glaubhaft versichern, an der Rebellion nicht beteiligt gewesen zu sein, und trat das Erbe seines als Verräter hingerichteten Bruders zumindest teilweise an. Lange währte das Wohlwollen der Krone allerdings nicht, denn bald geriet auch er mit den Despensers in Konflikt.

1326 schloss er sich dem Heer von Isabella und Mortimer an. Am 16. November nahm er Edward II. gefangen und brachte ihn zunächst nach Monmouth, dann nach Kenilworth. Er saß im Tribunal, das Despenser zum Tode verurteilte, und gehörte im Jänner 1327 zu der Delegation, die Edward II. in Kenilworth zur Abdankung überredete.

Bald kam es zu Spannungen mit Mortimer. Sie mündeten 1328 in eine Rebellion, die über das Anfangsstadium nicht hinauskam. Gegen Zahlung einer immensen Summe durfte Leicester seine Besitzungen behalten, politisch blieb er jedoch im Abseits. Den Sturz Mortimers erlebte er, zu seiner persönlichen Freude, noch mit. Edward III. rehabilitierte Leicester vollständig.

Edward II

Nach dem Sieg Isabellas und Mortimers verhaftet Leicester in [Szene 17] Spencer und Baldock und bringt Edward II. nach Kenilworth. Er spricht dem König Trost zu, muss ihn aber auf Befehl der Königin an Thomas Berkeley übergeben.


Aktualisiert am 26.10.2026

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